wenn ich darniedersinke, um meine gefühle zu betrauern, erwacht mein lebenswille und ruft meinem herzen ein ahoi zu. niemand darf mich aufhalten, wenn ich entscheide, ein mensch zu bleiben, ein mensch, kein tier mit gedanken. eine hohe berufung zerstört den frieden, der sich ausbreitet, wenn wir einen pakt schließen mit unseren trieben, der animalischen gravitation, die unsere bewegung hemmt. und doch sollen wir dahingleiten, immer weiter, nach vorne streben gegen die todesgedanken unseres unterbewusstseins. im morast der verzweiflung und sinnlosigkeit erschrecken wir über den ruf eines lebendigen vogels neben uns. wer diesen schmerzenstrunk nie geschmeckt hat, ist ein glückliches säugetier, gelangweilt vom fortschreitenden verfall, der seinen lebenssaft entnimmt und den immerwährenden austausch der lebewesen gewährleistet. auszubrechen aus der tiefenillusion des weltlaufs hat schon oft den wahnsinn gebracht, verschleiert in werken der erneuerung und sinngebung für ein orientierungsloses volk. ein narr, wer geistige schranken durchschreiten und dabei intakt bleiben möchte. besser in ehrfurcht verharren vor den mauern der deutungsgewohnheiten, um nicht den abgrund zu erkennen, über dem wir schweben. neue gedanken wollen geboren werden, in der verschränkung von hunger und vergessen. keine gespielte fröhlichkeit säumt den weg des suchenden. im aufbruch nach oben lauert der tod und mein fundament verglüht in der hitze meines verlangens.
Archiv für August, 2010
Veröffentlicht in Lyrik am 9. August 2010 von davidjoach
leben im schatten
der angst
die mein gesicht
umspielt wie durstiger
wind
das gras
verlassener gärten
zittert
im mondschein
meine Scham
verwest
im gewölk
der tiefe
Veröffentlicht in Lyrik am 7. August 2010 von davidjoach
friede der seele
ohne hast
zurück zur unschuld
heller rauch
über den schwaden der angst
südwind verweht
den schmerz und zurück bleibt
ein lied
vom neuen
tag
herzensgesänge
keine angst mehr
ein mensch bin
ich
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Veröffentlicht in Uncategorized am 7. August 2010 von davidjoachSometimes on these special days I think back and I remember those special days when you and I were in love.
Sometimes on these special days I think back and I remember you in this chair sitting there in your living room and we talk about everything and nothing and we are and we see and we love.
Sometimes on these special days I think back and I remember your face when you were sitting there before me on this summer day you wore a white shirt you were so beautiful what a special day.
Sometimes on these special days I think back and I remember the fragrance of roses the day is light it’s good to live there is peace intimacy when you ask me to play a song those special days.
Where have they gone I look around and I see God is good he´s alive has reached my heart and the days are light.
But still I miss you where have you gone I’ve lost my best friend one moment and my heart was fragment I cry out to understand what a special pain.
Sometimes on these special days I think back and I find I miss you still in love how can that be secrets of my soul special days a special life.